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AGB für Trauerreden

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR TRAUERZEREMONIEN

Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber (gilt auch für die Auftraggeberin) und Dr. Diana Albu-Lisson (im Folgenden Trauerrednerin genannt), ist die Vorbereitung und Durchführung einer Trauerfeier an dem vereinbarten Ort zum vereinbarten Datum.

1. Vertrag zwischen Auftraggeber und Trauerrednerin

Der Vertrag zwischen Auftraggeber und Trauerrednerin kommt durch mündliche Vereinbarung zustande. Entweder tritt der Auftraggeber persönlich an die Trauerrednerin heran und beauftragt sie mit der Durchführung der Trauerfeier. Oder die Auftragserteilung erfolgt über die jeweilige Bestattung, die die gesamte Bestattung übernimmt und durchführt.

2. Leistungsumfang der Trauerrednerin

Die Trauerrednerin erbringt folgende Leistungen:

a) Telefonisches Gespräch mit dem Auftraggeber, bei dem der Lebenslauf des/der Verstorbenen besprochen wird, oder

b) Persönliches Gespräch mit dem Auftraggeber (das das Leben des/der Verstorbenen zum Inhalt hat).

bb) Zum persönlichen Gespräch können auch weitere Personen aus der Familie oder dem Freundeskreis des/der Verstorbenen mitkommen.

bbb) Der Ort des Gesprächs wird individuell vereinbart. Dieser kann sein:

  • ein Lokal (z.B. Café),
  • ein Platz auf einer Sitzbank in einem Park oder
  • im Haus/in der Wohnung der Angehörigen (außer in Zeiten der Pandemie).

bbbb) Ausnahme

Im Falle von Pandemien und Lockdowns finden keine Hausbesuche statt. Ein telefonisches Gespräch hat sich durchaus bewährt und kann durch E-Mails beispielsweise ergänzt werden. Ein Gespräch im Garten mit Abstand und Mundschutz kann in der warmen Jahreszeit unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben stattfinden, der Auftraggeber hat jedoch keinen Anspruch darauf. Werden die gesetzlichen Vorgaben dabei nicht beachtet, kann die Trauerrednerin das persönliche Gespräch verweigern und das Trauergespräch telefonisch durchführen.

c) Vorbereiten und Abhalten der Trauerzeremonie,

d) Anfahrt zum/vom Ort der Trauerfeier.

3. Ansprüche des Auftraggebers

a) Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Unterlagen, Vorlagen, Konzepte oder etwaige Stichworte, die die Trauerrednerin bei der Trauerfeier verwendet. Dies trifft ebenso auf Familienangehörige und Freunde des/r Verstorbenen zu, auch wenn sie keine Auftraggeber sind.

b) Weiter hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf Aushändigung eines niedergeschriebenen Lebenslaufs der verstorbenen Person. Er kann aber gegen entsprechendes Entgelt (bei der Trauerrednerin zu erfragen) eine Zusammenfassung des Lebenslaufs nachträglich in Auftrag geben, nicht jedoch von der Rede, die immer aus dem Stegreif gehalten wird.

c) Jedem Auftraggeber, Angehörigen wie den Trauergästen ist das Filmen und Fotografieren während der Trauerfeier grundsätzlich nicht gestattet. Ebenso sind Tonaufnahmen unzulässig.

d) Der Auftraggeber hat einen Anspruch auf die Abhaltung der Zeremonie zum vereinbarten Zeitpunkt sowie am vereinbarten Ort. Wird das Datum oder die Uhrzeit der Trauerfeier verschoben, dann immer in Absprache mit der Trauerrednerin. 

4. Durchführung der Trauerfeier

Für die Durchführung der Zeremonie gilt die künstlerische Freiheit, das bedeutet, die Art der Durchführung oder Bestandteile der Traueransprache können nicht Grund für eine nachträgliche Mängelrüge sein.

Welche Texte verwendet werden, ist ebenfalls Entscheidung der Trauerrednerin und Gegenstand der künstlerischen Freiheit. Auftraggeber können Wünsche äußern. Diese werden nach Möglichkeit und Sinnhaftigkeit berücksichtigt. 

Für etwaige Beiträge anderer Personen im Rahmen der Zeremonie übernimmt die Trauerrednerin keinerlei Verantwortung.

5. Buchung und Zahlungsmodus

Die Auftragserteilung kann direkt durch den Auftraggeber oder über die Bestattung in mündlicher oder schriftlicher Form erfolgen. Verrechnet wird entweder über die Bestattung oder direkt mit dem Auftraggeber.

Das Honorar beginnt bei 300.- Euro und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Genaueres ist bei der Trauerrednerin direkt zu erfragen.

6. Storno

a) Bei einer Stornierung am Tag der Auftragserteilung ist die Stornierung kostenlos. Bereits erbrachte Leistungen (Telefonate, persönliche Gespräche, Textvorlagen etc.) werden jedoch in Rechnung gestellt und sind unverzüglich zu begleichen.

b) Erfolgt die Stornierung am zweiten Tag (=Folgetag) nach der Auftragserteilung, wird die Hälfte des Honorars fällig.

c) Bei einer Stornierung ab dem dritten Tag der Auftragserteilung wird das gesamte Honorar fällig. 

d) Wird der Termin (Datum oder Uhrzeit) nicht in Absprache mit der Trauerrednerin verschoben oder vorverlegt, gelten dafür dieselben Bedingungen wie für ein Storno.

e) Wird der Termin auf eine Uhrzeit oder einen Tag verschoben oder vorverlegt, an dem die Angehörigen/Auftraggeber Kenntnis davon besitzen, dass die Trauerrednerin nicht verfügbar ist und in weiterer Folge deshalb die Trauerrede storniert wird, gelten auch in diesem Fall dieselben Bedingungen wie in Punkt 6. a) bis c).

Die Auftraggeber werden im persönlichen oder telefonischen Gespräch oder schriftlich auf die AGB der Trauerrednerin hingewiesen. Damit gelten sie als zur Kenntnis genommen.  Eine Bestätigung für die Übernahme der Trauerfeier durch die Trauerrednerin erfolgt immer. Diese wird entweder per Mail oder WhatsApp in einem PDF-Dokument an den Auftraggeber/die Auftraggeberin geschickt.

7. Verhinderung der Trauerrednerin

Kann die Trauerrednerin wegen Krankheit, Unfall oder aus anderen Gründen (Todesfall in der Familie, höhere Gewalt) die Vertragsleistung nicht erbringen, teilt sie dies sowohl dem Auftraggeber als auch der  jeweiligen Bestattung mit und wird versuchen, einen geeigneten Ersatzredner zu bestellen; darauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, den Ersatzredner anzunehmen.

Für eine nicht schuldhafte Verspätung der Trauerrednerin wegen höherer Gewalt (Verkehrsstau, Schnee, Autopanne usw.) ist diese in keiner Weise haftbar zu machen.

8. Gerichtsstand

Für sämtliche Rechtsgeschäfte oder andere rechtliche Beziehungen gilt österreichisches Recht. Für Rechtsstreitigkeiten gilt der Gerichtsstand in Neunkirchen als vereinbart.

Stand: April 2022