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Freies Begräbnis

Ein geliebter Mensch ist von Ihnen gegangen. Sie sind traurig und fühlen sich ohnmächtig. Sie können nichts mehr für diesen Menschen tun. Der Abschied fällt schwer. Ich als erfahrene Trauerrednerin unterstütze Sie dabei mit Einfühlungsvermögen und Kompetenz. Ihre Gedanken fasse ich in Worte. Der/Die Verstorbene steht dabei immer im Mittelpunkt. Somit trägt jede Trauerzeremonie eine ganz persönliche Note.

 

Die nächsten Schritte

Wenn Sie einen  Familienangehörigen verloren haben, werden Sie die Bestattung Ihrer Wahl kontaktieren.  Behördenwege stehen an. Viele Dinge sind zu erledigen. Fragen zur Beerdigung, Fragen zur Gestaltung der Trauerfeier tauchen auf.  Eine der wichtigsten Fragen:

Wer gestaltet die Trauerfeier?

1. Kontaktieren Sie mich unmittelbar nach Eintreten des Sterbefalles! Teilen Sie mir Ihren Wunschtermin für die Trauerfeier mit!
2. In Absprache mit der Bestattung legen wir den Termin fest, sofern er noch nicht fixiert ist.
3. Danach treffen wir einander: Sie erzählen mir aus dem Leben des/der Verstorbenen. Oder wir können gerne auch via E-Mail und telefonisch miteinander kommunizieren.
4. Aus den vielen Infos entsteht die Traueransprache: würdevoll & berührend.
5. Sie entscheiden, ob  wir in der Zeremonie beten oder nicht.
6. Gemeinsam bestimmen wir den Ablauf der Trauerfeier. Dabei dürfen Sie auf meinen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Selbstverständlich behandle ich jedes Trauergespräch vertraulich!

 

Varianten des freien Begräbnisses

1. Freie Trauerzeremonie

a) Christlich: mit Gebeten

b) Humanistisch: mit Gedichten, philosophischen Texten über Sterben, Tod und Verlust

2. Zusammenarbeit mit einem Geistlichen

Individuelle Trauerrede als Teil einer heiligen Messe bzw. eines (orthodoxen) Trauergottesdienstes: Der Geistliche leitet den Gottesdienst, ich als Trauerrednerin halte die Trauerrede mit Fokus auf den verstorbenen Menschen.

 

Trauerrednerin Albu-Lisson in der Friedhofshalle Theresienfeld

 3. Leistungen

  • Telefonischer und schriftlicher Kontakt mit den Hinterbliebenen
  • Auf Wunsch auch ein persönliches Gespräch einige Tage vor der Beerdigung
  • Einholen der Informationen für die individuelle Ansprache
  • Vorbereiten der Ansprache 
  • Abhalten der Trauerrede bzw. Zeremonie
  • Begleitung des Trauerzuges zum Grab
  • An- und Rückreise zur/von der Trauerfeier
  • Gespräch mit den Angehörigen vor Trauerfeierbeginn

4. Dauer der freien Trauerfeier

Individuell

In der Regel jedoch: ca. 15 bis 30 Minuten

Dauer der Trauerfeier in Kooperation mit einem Geistlichen

ca. 45 Minuten

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR TRAUERZEREMONIEN

Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber (im Folgenden Angehörige genannt) und Dr. Diana Albu-Lisson (im Folgenden Trauerrednerin genannt), ist die Vorbereitung und Durchführung einer Trauerfeier an dem vereinbarten Ort zum vereinbarten Datum.

1. Vertrag zwischen Angehörigen und Trauerrednerin

Der Vertrag zwischen Angehörigen und Trauerrednerin kommt durch mündliche Vereinbarung zustande. Entweder treten die Angehörigen persönlich an die Trauerrednerin heran und beauftragen sie mit der Durchführung der Trauerfeier. Oder die Auftragserteilung erfolgt über die jeweilige Bestattung, die die gesamte Bestattung übernimmt und durchführt.

2. Leistungsumfang der Trauerrednerin

Die Trauerrednerin erbringt folgende Leistungen:

a) Telefonisches Gespräch mit den Angehörigen, bei dem der Lebenslauf des/der Verstorbenen besprochen wird, oder

b) Persönliches Gespräch mit den Angehörigen (das das Leben des/der Verstorbenen zum Inhalt hat).

Der Ort des Gesprächs wird individuell vereinbart. Dieser kann sein:

  • ein Lokal (z.B. Café),
  • ein Platz auf einer Sitzbank in einem Park oder
  • im Haus/in der Wohnung der Angehörigen.

Im Falle von Pandemien ist besondere Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich ein telefonisches Gespräch, das gegebenfalls durch E-Mails beispielsweise ergänzt werden kann.

Sollte das Gespräch dennoch in einem geschlossenen Raum stattfinden, ist darauf zu achten, dass dies mit entsprechendem Abstand von mindestens 1 m und Mundschutz für alle Beteiligten geschieht. Ansonsten kann die Trauerrednerin das persönliche Gespräch verweigern und die Besprechung telefonisch durchführen.

c) Vorbereiten und Abhalten der Trauerzeremonie,

d) Anfahrt zum/vom Ort der Trauerfeier.

3. Ansprüche von Angehörigen

a) Die Angehörigen haben keinen Anspruch auf Unterlagen, Vorlagen, Konzepte oder etwaige Stichworte, die die Trauerrednerin bei der Trauerfeier verwendet.

b) Weiter haben die Angehörigen keinen Anspruch auf Aushändigung eines niedergeschriebenen Lebenslaufs der verstorbenen Person. Sie können aber gegen entsprechendes Entgelt (bei der Trauerrednerin zu erfragen) eine Zusammenfassung des Lebenslaufs von der Trauerrednerin bekommen, nicht jedoch von der Rede, die prinzipiell aus dem Stegreif gehalten wird.

c) Den Angehörigen wie den Trauergästen ist das Filmen und Fotografieren während der Trauerfeier grundsätzlich nicht gestattet. Ebenso sind Tonaufnahmen unzulässig.

d) Die Angehörigen haben einen Anspruch auf die Abhaltung der Zeremonie zum vereinbarten Zeitpunkt sowie am vereinbarten Ort. Wird das Datum oder die Uhrzeit der Trauerfeier verschoben, dann immer in Absprache mit der Trauerrednerin. 

4. Durchführung der Trauerfeier

Für die Durchführung der Zeremonie gilt die künstlerische Freiheit, das bedeutet, die Art der Durchführung oder Bestandteile der Traueransprache können nicht Grund für eine nachträgliche Mängelrüge sein.

Welche Texte verwendet werden, ist ebenfalls Entscheidung der Trauerrednerin und Gegenstand der künstlerischen Freiheit. Angehörige können Wünsche äußern. Diese werden nach Möglichkeit und Sinnhaftigkeit berücksichtigt.

Für etwaige Beiträge anderer Personen im Rahmen der Zeremonie übernimmt die Trauerrednerin keinerlei Verantwortung.

5. Buchung und Zahlungsmodus

Die Auftragserteilung kann direkt durch die Angehörigen oder über die Bestattung in mündlicher oder schriftlicher Form erfolgen. Verrechnet wird entweder über die Bestattung oder direkt mit den Angehörigen.

6. Storno

a) Bei einer Stornierung am Tag der Auftragserteilung ist die Stornierung kostenlos. Bereits erbrachte Leistungen (Telefonate, persönliche Gespräche, Textvorlagen etc.) werden jedoch in Rechnung gestellt und sind unverzüglich zu begleichen.

b) Erfolgt die Stornierung am zweiten Tag nach der Auftragserteilung, wird die Hälfte des Honorars fällig.

c) Bei einer Stornierung ab dem dritten Tag der Auftragserteilung wird das gesamte Honorar fällig. 

d) Wird der Termin (Datum oder Uhrzeit) nicht in Absprache mit der Trauerrednerin verschoben oder vorverlegt, gelten dafür dieselben Bedingungen wie für ein Storno.

e) Wird der Termin auf eine Uhrzeit oder einen Tag verschoben oder vorverlegt, an dem die Angehörigen Kenntnis davon besitzen, dass die Trauerrednerin nicht verfügbar ist und in weiterer Folge deshalb die Trauerrede storniert wird, gelten auch in diesem Fall dieselben Bedingungen wie in Punkt 6. a) bis c).

Die Angehörigen werden im persönlichen sowie telefonischen Gespräch oder schriftlich auf die AGB der Trauerrednerin hingewiesen. Damit gelten sie als zur Kenntnis genommen.

7. Verhinderung der Trauerrednerin

Kann die Trauerrednerin wegen Krankheit, Unfall oder aus anderen Gründen (Todesfall in der Familie, höhere Gewalt) die Vertragsleistung nicht erbringen, teilt sie dies sowohl den Angehörigen als auch der  jeweiligen Bestattung mit und wird versuchen, einen geeigneten Ersatzredner zu bestellen; darauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch. Die Angehörigen sind nicht verpflichtet, den Ersatzredner anzunehmen.

Für eine nicht schuldhafte Verspätung der Trauerrednerin wegen höherer Gewalt (Verkehrsstau, Schnee, Autopanne usw.) ist diese in keiner Weise haftbar zu machen.

8. Gerichtsstand

Für sämtliche Rechtsgeschäfte oder andere rechtliche Beziehungen gilt österreichisches Recht. Für Rechtsstreitigkeiten gilt der Gerichtsstand in Neunkirchen als vereinbart.

Stand: September 2020